"Messel soll „klimaneutrale Gemeinde“ werden..."
In meiner Jugend gab es zwei für mich sehr eindrückliche Erlebnisse: der Bau der Startbahn West mit den bemerkenswerten Bürgerprotesten (damals wohnte ich in Mörfelden) und der Störfall in Tschernobyl im Jahr 1986. Wir hatten einen Schrebergarten und auf einmal sollten wir unseren selbstgezogenen Salat nicht mehr essen. Schon früh habe ich mich deshalb für Umweltschutz interessiert und engagiert. Außerdem habe ich immer ehrenamtlich mitgeholfen: im Sportverein beim Radsport oder Volleyball, in meiner Schule und der meiner Kinder oder aktuell bereits in der Politik. Ich weiß was die Vereine und viele Mitbürger*innen für unsere Gesellschaft leisten und bin gern Teil des Ganzen.
Heute ist aus meiner Sicht das wichtigste Thema der Klimawandel – diesen spüren wir hier auch schon in unserem Wald und in unseren Gärten. Auch in Messel können und müssen wir unseren Beitrag zur Klimawende leisten - für eine bessere Lebensqualität. Messel soll „klimaneutrale Gemeinde“ werden, und ich möchte an der Aufstellung eines entsprechenden Aktionsplanes und dessen Umsetzung mitarbeiten.
Meiner Ansicht nach müssen wir insgesamt mehr tun für eine bessere Lebensqualität und eine stabile Natur. Wir Grüne haben in den letzten Jahren bereits einiges in Messel erreicht: Beitritt zu den Klimakommunen Hessen, Dorfentwicklungsplan, Car-Sharing-Angebot, größere Transparenz der politischen Aktivitäten und mehr Möglichkeiten zur bürgerlichen Mitbestimmung. Auch das möchten wir weiter ausbauen.
Ich arbeite im öffentlichen Dienst als Projektkoordinatorin im IT-Umfeld und bin war von 2021 bis 2026 Beigeordnete im Gemeindevorstand von Messel. Einige Zeit meines Lebens habe ich auch über den Tellerrand geschaut, im Ausland gearbeitet, in Israel, Italien und Österreich, und auch dort habe viele interessante Menschen kennengelernt und gute Anregungen gefunden.
Gemeinsam geht mehr!
